Kirchturmbild Konfirmanden Jahrgang 2010/2011

Dieser Jahrgang war der Ideengeber der ganzen Aktion.
Die Konfirmanden und Konfirmandinnen wollten die schmutzige und rissige Außenfassade der Kirche verdecken und für die Konfirmation schön herrichten. 
Gemeinsam wurde die Idee eines großen Bildes entwickelt. 
Das allererste Bild hing also gar nicht am Turm, sondern rechts neben der Haupttür der Kirche. 
Es zeigte im ersten Jahr noch nicht die Jahreslosung, diese Idee griff erst der folgende Konfirmandenjahrgang auf.
 
Das Bildmotiv für das allererste Kirchenbild, das neben dem Eingang zur Kirche aufgehängt wurde, ist aufgrund des Bibeltextes entstanden. Dort steht, „Petrus spricht zu dem Gelähmten: Silber und Gold habe ich nicht, aber alles was ich habe gebe ich dir.“
Diese Worte gelten dem Bettler, der vor dem „Tor der Schönen“ sitzt. Er ist auf dem Bild gut zu sehen, wie er da sitzt, mit seiner ausgestreckten Hand und die Menschen, die in den Tempel gehen oder herauskommen um etwas bittet. 
Auf dem Bild sind die Tempeltüren für den Bettler verschlossen. Er kann nicht hinein. Einzig die Menschen die ein- und ausgehen, können ein gutes Werk an ihm tun. Ihm etwas geben, ihm Geld spenden,- ihn heilen? Soweit denkt der Bettler allerdings nicht. Wahrscheinlich hat er auch gar keine Erfahrung in dieser Hinsicht gemacht, dass er geheilt werden könnte. 
 
Er sitzt und betet. Petrus kann sich gut in seine Lage hineinversetzen. Aber genau das, womit der Bettler rechnet, das hat Petrus nicht, aber das, womit er nicht rechnet, das hat er und kann es ihm auch geben. Weder Silber noch Gold – aber alles andere. 
Gewählt wurde dieser Text auf dem Hintergrund der noch nicht renovierten Außenfassade der Kirche. Seit über 10 Jahren gab es Gespräch darüber, aber all das zeigte keine Früchte. So fühlte sich die Gemeinde in Eckartsweier wie dieser Bettler und wäre gerne an der Stelle, dass die „Heilung“ für das Gebäude schnell umgesetzt wird. Gold und Silber nicht, aber alles andere, damit wäre und ist der Kirchengemeinde 2010 schon genüge getan gewesen. Diese „Heilung“ in, Form der Außenrenovierung wurde dann 2012-2016 in drei verschiedenen Phasen verwirklicht. So ist die Kirche wieder ansehnlich und die KonfirmandInnen sprechen nicht mehr: „Vor dieser Kirche lasse ich mich nicht photographieren…“                                     Der Bettler vor dem Tor der Schönen… das schöne Tor zum Tempel in Jerusalem will uns dabei wachrütteln und ermutigen, nicht den Kopf in den Sand zu stecken und auch mit dem ungewöhnlichen und unglaublichen zu rechnen: Dass am Ende noch alles gut wird und gut ist. So haben wir Silber erhalten als Kirchengemeinden in Blick auf die Renovierung und Heilung, damit endlich die Kirchen auch außen wieder ansehnlich wird und ist.
 
Einmal gingen Petrus und Johannes in den Tempel. Es war drei Uhr, die Zeit für das Nachmittagsgebet. Am schönen Tor des Tempelvorhofs saß ein Mann, der von Geburt an gelähmt war. Jeden Tag ließ er sich dorthin tragen und bettelte die Leute an, die in den Tempel gingen. Als er Petrus und Johannes sah, wie sie gerade durch das Tor gehen wollten, bat er sie um eine Gabe. Die beiden blickten ihn fest an und Petrus sagte: »Sieh uns an!« Der Gelähmte tat es und erwartete, dass sie ihm etwas geben würden. Aber Petrus sagte: »Gold und Silber habe ich nicht; doch was ich habe, will ich dir geben. Im Namen von Jesus Christus aus Nazaret: Steh auf und geh umher!« Und er fasste den Gelähmten bei der rechten Hand und half ihm auf. Im gleichen Augenblick erstarkten seine Füße und Knöchel; mit einem Sprung war er auf den Beinen und ging umher. Er folgte Petrus und Johannes in den Vorhof des Tempels, lief umher, sprang vor Freude und dankte Gott mit lauter Stimme. Apg. 3,1-12
 
Quiz zur Vertiefung mit 1, 2, oder 3 
Wohin ging die längste Reise der Stiefel? 
1. Nach Rom 
2. Nach Konstantinopel 
3. Nach Jerusalem 
Wie hieß der Kaiser zur Zeit Luthers? 
1. Friedrich der Weise 
2. Karl der Große 
3. Karl V. 
Wo wohnte Martin Luther, als er zum Reichstag kommen musste? 
1. In Wittenberg 
2. In Württemberg 
3. In Eisenach 
Wo fand der Reichstag statt? 
1. In Mainz 
2. In Köln 
3. In Worms 
Wann fand der Reichstag in Worms statt? 
1. Im Jahr 1483 (Geburtsjahr M.L.) 
2. Im Jahr 1521 
3. Im Jahr 1546 (Todesjahr M.L.) 
Was sollte Luther widerrufen? 
1. ...seine Bibelübersetzung 
2. ...seine kritischen Schriften gegen den Papst 
3. ...sein Tagebuch 
66 
Was war Luther besonders wichtig? 
1. ...dass der Petersdom nicht gebaut wird. 
2. ...dass wir allein durch den Glauben gerettet sind. 
3. ...dass der Kaiser ihn in Ruhe lässt. 
Was hat Luther gesagt, als er nicht widerrufen wollte: Hier stehe ich, 
1. ...ich kann auch anders. 
2. ...ihr könnt mich mal. 
3. ...ich kann nicht anders. 
Was passierte Martin Luther nach dem Reichstag? 
1. Er wurde verhaftet 
2. Er konnte nach Hause zurückkehren. 
3. Er wurde entführt. 
Wie hieß die Burg, auf der Martin Luther versteckt wurde? 
1. Burg Eltz 
2. Schloss Burg 
3. Wartburg 
Unter welchem