Gott spricht, er redet mit uns. Immer wieder, fast schon selbstverständlich. Er spricht zu uns im Gebet, im Gottesdienst in der Stille, in Liedern, in Worten, durch andere Menschen.
Gott spricht:
„Ich will dich trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“
In manchen Situationen erleben wir Worte als billigen oder nur schwachen Trost. Ein Trostpflaster heilt letztlich keine Wunden, sondern überdeckt sie nur. Doch das Schluchzen eines Kindes kann sich schnell in Lachen verwandeln, wenn es die Mutter oder der Vater tröstend in die Arme nimmt. Es atmet auf, kommt zur Ruhe und springt nicht selten wieder fröhlich vom Arm. Dieses Bild habe ich vor Augen, wenn Gott seinem Volk Israel verspricht: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“
Es kommt eben darauf an, wer tröstet. Gott tröstet, obwohl die Geschichte Gottes mit seinem Volk alles andere als glatt läuft. Das Volk geht eigene Wege, verbündet sich mit Mächtigen, wird aus der Heimat in die Gefangenschaft weggeführt. In der Fremde erinnert es sich plötzlich wieder daran, dass es doch Gottes Volk ist. Es fühlt sich von ihm verlassen und vergessen. Doch Gott verlässt uns nicht, er liebt uns wie eine Mutter und ein Vater und er lässt es uns spüren.
Es kommt eben darauf an, wer tröstet. Gott tröstet, obwohl die Geschichte Gottes mit seinem Volk alles andere als glatt läuft. Das Volk geht eigene Wege, verbündet sich mit Mächtigen, wird aus der Heimat in die Gefangenschaft weggeführt. In der Fremde erinnert es sich plötzlich wieder daran, dass es doch Gottes Volk ist. Es fühlt sich von ihm verlassen und vergessen. Doch Gott verlässt uns nicht, er liebt uns wie eine Mutter und ein Vater und er lässt es uns spüren.

