Kirchturmbild 2019
Vor zwei Monaten war der Anschlag auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt und noch im September haben die Friedensglocken in allen Kirchen geläutet und wir haben zusammen gebetet. Damals waren wir gerade mal zu dritt beim Friedensgebet und waren schon etwas traurig darüber. So schnell ändert sich die Lage. So brüchig ist der Frieden, so wenig konstant.
Auf der anderen Seite: was tun wir nicht alles „um des lieben Friedens willen“?
Wie viel wird unter den Teppich gekehrt? Da liegt es so lage bis irgendwer irgendwann darüber stolpert. Dann ist es schnell um den „lieben Frieden“ geschehen.
Der Friede ist kein Dauergast, der einfach somit am Tisch sitzt und ein friedliches Miteinander garantiert.
Weder in unseren Familien und unsere Gesellschaft, noch in unserer Welt, auch nicht in unseren Kirchen und Gemeinden. Überall erleben wir, wie zerbrechlich und flüchtig der Friede ist. Wie leichtfertig und unbedacht wir ihn aufs Spiel setzen.
Wie viel wird unter den Teppich gekehrt? Da liegt es so lage bis irgendwer irgendwann darüber stolpert. Dann ist es schnell um den „lieben Frieden“ geschehen.
Der Friede ist kein Dauergast, der einfach somit am Tisch sitzt und ein friedliches Miteinander garantiert.
Weder in unseren Familien und unsere Gesellschaft, noch in unserer Welt, auch nicht in unseren Kirchen und Gemeinden. Überall erleben wir, wie zerbrechlich und flüchtig der Friede ist. Wie leichtfertig und unbedacht wir ihn aufs Spiel setzen.
Frieden ist ein Dauerthema - nicht erst heute, sondern schon zu biblischen Zeiten. Vielleicht reden wir deshalb so viel davon, weil es an allen Ecken und Enden brennt. Wir sehnen uns nach Frieden für uns und andere und scheitern doch daran, ihn zu leben. Da klaffen unser Anspruch und die Wirklichkeit oft weit auseinander. „Suche den Frieden und jage ihm nach!“ fordert David im 34. Psalm. David ist auch so einer, der sich nach Frieden sehnt und vom Unfrieden umgeben ist. Er ist auf der Flucht vor dem übermächtigen König Saul, der ihm seine Erfolge neidet und ihm nach dem Leben trachtet. Saul, der einst in sich ruhte, ist unruhig und unfriedlich geworden. Er schlägt um sich, auch Unschuldige verfolgt er mit seinem Zorn. David gehört dazu. Sauls eigene Unzufriedenheit ist in Hass, Verblendung und Raserei umgeschlagen. Da kommt ihm David gerade recht.
So wie bei Saul und David entstehen Unfrieden oft durch Neid und die unterschwellige Sorge darum, im Leben zu kurz zukommen. Schauen wir dahin und sehen wir: die Ursache des Unfriedens liegt in uns selbst. Sie bildet den Grund für Streit und Auseinandersetzung!
Uns quält die Angst, an Einfluss, Ansehen oder Macht zu verlieren.
So wie bei Saul und David entstehen Unfrieden oft durch Neid und die unterschwellige Sorge darum, im Leben zu kurz zukommen. Schauen wir dahin und sehen wir: die Ursache des Unfriedens liegt in uns selbst. Sie bildet den Grund für Streit und Auseinandersetzung!
Uns quält die Angst, an Einfluss, Ansehen oder Macht zu verlieren.
„Schalom“ - so steht das Wort in der Jahreslosung in hebräischen Buchstaben geschrieben. Im hebräischen Denken bedeutet Frieden weit mehr als nur die Abwehr von Streit und Krieg, auch keine Friedhofsruhe. „Schalom“ meint eine tiefe Sehnsucht nach einer heilen, unversehrten Welt, in der keine Gefahr mehr droht.
„Schalom“ ist die unverbrüchliche Hoffnung auf eine gerechteres und alle Feindschaft überwindendes Miteinander der ganzen Schöpfung.
Schalom ist Unversehrtheit und Heil. Es ist damit nicht nur Befreiung von jedem Unheil und Unglück gemeint, sondern auch Gesundheit, Wohlfahrt, Sicherheit, Frieden und Ruhe.
So wünschen wir es uns, wenn wir zusammenkommen, wenn die ganze Familie sich trifft, im Kleinen. Wenn wir dann um einen Tisch sitzen, ist bei den meisten unsichtbar der Wunsch mit dabei, es möge doch alles friedlich und harmonisch zugehen und bitte kein Thema zur Sprache kommen, bei dem der Konflikt schon vorprogrammiert ist.
Oft reichen dafür schon kleine Andeutungen und immer gibt es diejenigen, die mit Begeisterung darauf eingehen und sich anlegen mit dem Gegenüber. Auch den, der schnell alle Wogen zu glätten versucht.
Solchen Unfrieden in uns selber können wir angehen. Egal in welcher Zusammensetzung und in welchem Zusammenhang. Wir können um Frieden in uns bitten, dass wir dem nachjagen und nicht aufgeben und die Themen nicht einfach beiseitelassen, sondern sie ausdiskutieren, um damit die Grundlage für Frienden zu schaffen. Sicher wäre es vermessen zu glauben, dass wir so in der großen Weltpolitik vorgehen können. Genau da können wir das tun, was uns Christen wichtig ist und wovon wir Hilfe bekommen, wir beten. Bei uns im Kleinen wäre das der erste Schritt.
„Schalom“ ist die unverbrüchliche Hoffnung auf eine gerechteres und alle Feindschaft überwindendes Miteinander der ganzen Schöpfung.
Schalom ist Unversehrtheit und Heil. Es ist damit nicht nur Befreiung von jedem Unheil und Unglück gemeint, sondern auch Gesundheit, Wohlfahrt, Sicherheit, Frieden und Ruhe.
So wünschen wir es uns, wenn wir zusammenkommen, wenn die ganze Familie sich trifft, im Kleinen. Wenn wir dann um einen Tisch sitzen, ist bei den meisten unsichtbar der Wunsch mit dabei, es möge doch alles friedlich und harmonisch zugehen und bitte kein Thema zur Sprache kommen, bei dem der Konflikt schon vorprogrammiert ist.
Oft reichen dafür schon kleine Andeutungen und immer gibt es diejenigen, die mit Begeisterung darauf eingehen und sich anlegen mit dem Gegenüber. Auch den, der schnell alle Wogen zu glätten versucht.
Solchen Unfrieden in uns selber können wir angehen. Egal in welcher Zusammensetzung und in welchem Zusammenhang. Wir können um Frieden in uns bitten, dass wir dem nachjagen und nicht aufgeben und die Themen nicht einfach beiseitelassen, sondern sie ausdiskutieren, um damit die Grundlage für Frienden zu schaffen. Sicher wäre es vermessen zu glauben, dass wir so in der großen Weltpolitik vorgehen können. Genau da können wir das tun, was uns Christen wichtig ist und wovon wir Hilfe bekommen, wir beten. Bei uns im Kleinen wäre das der erste Schritt.



